Informationen zum Studium

Seit Oktober 2004 gilt für das Chemie-, Biochemie- und Wirtschaftschemiestudium das Bachelor-/Master-System nach dem Prinzip des europaweit eingeführten Kreditpunktesystems Bologna. Für jede Veranstaltung, die dann nicht mehr Vorlesung, sondern Modul heisst, wird eine bestimmte Anzahl Punkte vergeben. Ein Modul besteht meist aus der Vorlesung und den dazugehörigen Übungen. Um ein Modul zu bestehen muss die Prüfung am Ende des Semesters bestanden werden, eine Prüfung darf zweimal geschrieben werden. Wird die Prüfung beim zweiten mal nicht bestanden kann das Modul nicht mehr gebucht werden und auch das Studium nicht mehr weitergeführt werden. Jeder Studierende darf während seines Studiums eine Prüfung dreimal schreiben.

Wenn man nach dem Kreditpunktesystem ohne Unterbruch studiert, so erhält man nach sechs Semestern den Bachelor-Grad (Bachelor of Science) und nach acht bis neun Semestern den Master-Grad (Master of Science). Für letzteren müssen eine Master-Arbeit verfasst und eine Master-Prüfung abgelegt werden.

Um für die Prüfungen am  Ende des Semesters zugelassen zu werden, werden meist gewisse Testatbedingungen vorausgesetzt. Diese können in Form einer Zwischenprüfung oder Abgabe von wöchentlichen Übungen erfolgen.

Im ersten Jahr des Studiums steht die Chemie weniger im Vordergrund, dafür werden für die Chemie wichtige Fächer wie Mathematik, Physik und Biologie gefördert.

Im zweiten Jahr kriegen die Studierenden einen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Chemie: Anorganische Chemie, Biochemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie.

Für das dritte Jahr entscheiden sich die Studierenden in welchem Bereich sie weiterstudieren möchten.

  • Biochemie
  • Chemie (zwei Bereiche von Anorganischer-, Organischer-  und Physikalischer Chemie)

Für die Studierenden der Wirtschaftschemie ergibt sich ein ähnlicher Aufbau, jedoch werden gewisse Chemiemodule durch Wirtschaftsmodule ersetzt.

Das Praktikum hat im Chemiestudium an der UniZH einen sehr grossen Stellenwert. Während im ersten Jahr zwei Nachmittage im Labor verbracht werden (ca. 20 Personen werden von 2 Assistenten betreut), werden schon im zweiten Jahr vier Nachmittage im Labor verbracht (ca. 6 Studierende, 1 Assistent). Dies gibt den Studierenden einen sehr guten Einblick in die Forschung.